Phishing

Vorsicht vor Fälschungen! "Phishing" wird von Trickbetrügern im Internet genutzt, um an die Daten einer Person oder Organisation zu gelangen.

Wie gehen die Betrüger dabei vor?

  • E-Mail Phishing:
    Ein Internetnutzer erhält eine nicht angeforderte E-Mail (Spam), die so aussieht, als stamme sie von einer bekannten Organisation (Bank, Versicherung o. ä.). Ziel ist es, den Internetnutzer auf eine falsche Internetseite zu locken. Dazu wird er gebeten, persönliche Daten (Bankkarte, Telefonnummer...) zu aktualisieren, oder es wird eine Werbekampagne suggeriert. Um die Daten zu aktualisieren bzw. um Zugang zu den Informationen zu erhalten, wird der Internetnutzer aufgefordert, sich durch Preisgabe seines Passworts zu authentifizieren.
  • Phone phishing:
    Das Opfer erhält einen Telefonanruf. Der Anrufer gibt vor, Angestellter der Bank des Opfers zu sein.Der Anrufer erklärt, das Konto des Kunden müsse infolge technischer Probleme gesperrt werden, falls dieser nicht seine persönliche Daten, wie z. B. Kontonummer oder Passwort, bekannt gebe.
  • Trojanische Pferde:
    Der Computer eines Internetnutzers wird mit einem Virus infiziert.Dieser Virus wird aktiv, sobald die Internetseite einer Bank aufgerufen wird. Er sammelt daraufhin alle Tastenbefehle, die eingegeben werden, um sie dann automatisch an die Betrüger zu senden.
  • Die so gesammelten Daten werden missbraucht, um Zugriff auf die Konten der Opfer zu erhalten und Geld zu überweisen.

    Wie schützt ING Luxembourg ihre Kunden?

    ING Luxembourg hat folgende Schutzmaßnahmen getroffen:

  • Um sich auf unserer Internetseite anzumelden, müssen nicht nur Benutzer-ID und Passwort eingegeben werden, sondern auch eine Digi-ID.

    Sobald eine Digi-ID an ING Luxembourg gesendet wird, kann diese von niemandem mehr benutzt werden. So wird das Risiko begrenzt, dass sich ein Unbefugter anmeldet.
  • ING Luxembourg versendet niemals E-Mails, um Kundendaten zu aktualisieren. Unsere Kunden sollten daher bei unangeforderten E-Mails, die aussehen, als stammten sie von ING Luxembourg und in denen sie gebeten werden, persönlichen Daten bzw. das Passwort einzugeben, entsprechenden Verdacht schöpfen. Außerdem empfiehlt ING Luxembourg ihren Kunden dringend, selbst die Adresse www.ing.lu im Browser einzugeben und keinem Link in einer E-Mail zu folgen.
  • ING Luxembourg verfügt über ein elektronisches Zertifikat. Sie können dieses überprüfen, um sicher zu gehen, dass Sie mit dem Portal der Bank verbunden sind. Dieses muss von LuxTrust Qualified CA für www.ing.lu vergeben worden und gültig sein.
  • Was müssen Sie tun, wenn Sie glauben, Opfer eines Phishing-Versuchs geworden zu sein?

    Setzen Sie sich mit unserem Helpdesk unter 44 99 44 99 in Verbindung.

    Wussten Sie schon?

    Der Begriff Phishing soll von den beiden Begriffen "Phone" und "Fishing" abgeleitet sein.

    Ursprünglich war das Phishing ein Betrug per Telefon, bei dem der Täter sich für jemand anderes ausgab (z. B. als Polizist oder Bankangestellter), um an bestimmte Informationen zu gelangen. Diese Praxis wurde dann an das Internet angepasst.

    Es ist auch möglich, dass der Begriff von Internetpiraten erfunden wurde, die versuchten, AOL-Konten zu stehlen (elektronische Post). Es soll sich angeblich aus dem Englischen "password harvesting fishing" ableiten.

    Auf Deutsch bedeutet das Kunstwort "phishing" demzufolge "Angeln nach Passwörtern mit