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Luxemburg, 04/02/2020

Ist sparen, um ein Haus zu kaufen, in Luxemburg eine Priorität?

Interessanterweise ist sparen, um ein Haus zu kaufen, für die Bewohner Luxemburgs nur eine von vielen Prioritäten.

  • Für acht von zehn Personen in Luxemburg ist es besser, ein Eigenheim zu besitzen, als zur Miete zu wohnen. 
  • 74 % der Bewohner Luxemburgs, die keine Immobilie besitzen, fürchten hohe Schulden.
  • 89 % der Bewohner Luxemburgs, die keine Immobilie besitzen, werden von den hohen Immobilienpreisen abgeschreckt.
  • 90 % der Bewohner Luxemburgs rechnen mit einem Anstieg der Preise.

Schulden bereiten den Eigenheimbesitzern erhebliche Sorgen 

Die Furcht vor hohen Schulden ist bei den Menschen in Luxemburg immer noch sehr verbreitet. In der jüngsten internationalen ING-Umfrage zum Thema Eigenheime und Hypotheken gaben 74 % der Befragten, die derzeit zur Miete wohnen und nie ein Eigenheim besessen haben, an, dass sie diese Furcht davon abhält, eine Immobilie zu kaufen. Hohe Schulden aufzunehmen, um ein Eigenheim zu kaufen, ist eine der größten Befürchtungen der Menschen in Luxemburg, und in allen Altersgruppen stimmte ein großer Prozentsatz der Befragten zu, dass die Furcht vor einer hohen Verschuldung ein wichtiger Sorgenfaktor ist.

Ein anderer Hauptgrund dafür, warum sich die Befragten Sorgen über die Schulden machen, sind die wahrgenommenen hohen Immobilienpreise am Markt. 89 % der Befragten stimmten zu, dass sie dies vom Kauf einer Immobilie abhält.

Eigentumserwerb erschwert sich durch Vielfalt an Prioritäten

Die Umfrage zeigte, dass Wohneigentum nach wie vor ein wichtiges finanzielles und persönliches Ziel ist: Acht von zehn Befragten in Luxemburg stimmten zu, dass es besser ist, im Eigenheim als zur Miete zu wohnen, jedenfalls in finanzieller Hinsicht. Und viele glauben unerschütterlich an die zukünftigen Vorteile des Eigenheimbesitzes: 90 % erwarten, dass die Preise von Wohnimmobilien in den nächsten zwölf Monaten weiter steigen.

Dennoch scheint es, als wäre das Sparen für ein eigenes Haus in Luxemburg – ebenso wie in anderen europäischen Ländern – nur eine von mehreren Belastungen für die Haushaltsfinanzen. Die Menschen bemühen sich, beides zu erreichen – sowohl kurzfristige Ziele, wie genug Geld für Reisen und Hobbys, die Spaß machen, zu haben, als auch genug Geld zu sparen, um die Kosten von Kindern abzudecken oder um ein eigenes Haus zu kaufen. 

  Frage: Was ist Ihnen im Augenblick wichtiger? 

Der erste Schritt zur eigenen Immobilie ist nach wie vor schwierig: 86 % der Befragten waren der Ansicht, dass es für Erstkäufer immer schwieriger wird, ein Haus zu kaufen. Dies könnte Frustration hervorrufen und dazu führen, dass das Sparen auf ein langfristiges Ziel wie ein eigenes Heim erst einmal aufgeschoben wird.

Die meisten Luxemburger stimmen immer noch zu, dass es besser ist, im eigenen Heim als zur Miete zu wohnen

Ein wachsender Prozentsatz der Bewohner Luxemburgs erklärt, dass der Wohnraumtrend in ihrem Land nicht vorteilhaft ist. Dieser Prozentsatz ist bereits im dritten Jahr in Folge gestiegen – von 49 % im Jahr 2017 auf 65 % 2019. Der am häufigsten genannte Grund für diese pessimistische Einschätzung des Marktes ist die Ansicht, dass der Kauf einer eigenen Wohnimmobilie für die meisten Menschen derzeit nicht bezahlbar ist. Im Gegensatz dazu waren 69 % der Befragten, die angaben, der Wohnraumtrend in Luxemburg befinde sich auf dem richtigen Weg, überzeugt, dass Wohneigentum eine gute Kapitalanlage ist.

ING International Survey

Im Rahmen der ING International Survey befragte die ING Group etwa tausend Personen mit Wohnsitz in 13 europäischen Ländern (sowie Australien und den USA) nach ihrer Einstellung und ihrem erwarteten Lebensstandard im Ruhestand. Aus dieser Umfrage ging hervor, dass ein sorgloser Ruhestand für viele Bewohner Luxemburgs finanziell unerreichbar scheint.

Die ING International Survey führt größere Umfragen dieser Art in Europa durch, um ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie die Menschen ihr Geld ausgeben, sparen und investieren.

Über die ING Umfrage

Die ING International Survey wird mehrmals jährlich von ING eZonomics durchgeführt. Sie greift Fragen rund ums Geld und das Leben auf: Sie verbindet Ideen zu den Themenkreisen finanzielle Bildung, persönliche Finanzen und Verhaltensökonomie, um regelmäßige und praktische Informationen darüber zu erarbeiten, wie Menschen mit ihrem Geld umgehen – und wie sich dies auf das Leben von Konsumenten auswirkt.

ING-Profil

ING ist seit 1960 im Großherzogtum Luxemburg vertreten und verfügt als Universalbank über 16 Zweigstellen und gut ausgebauten digitalen Kanälen, die von unseren Retail-, Private- und Wholesale-Banking-Kunden sehr geschätzt werden. Mit mehr als 100 000 Kunden zählt ING zu den Top 5 der Banken des Landes und ist unter den Top 10 der besten Marken in Luxemburg (Quelle: 2018 KPMG Luxembourg Customer Experience Excellence Report).

Wir haben eine klare Vision: Wir möchten die Menschen dazu befähigen, im Leben und im Business stets einen Schritte voraus zu sein. Wir sehen die Rolle eines Finanzinstituts in der Unterstützung und Förderung des wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fortschritts mit gleichzeitiger Erwirtschaftung solider Renditen für die Aktionäre.

Wir halten im Bereich der Digitalisierung stets eine Spitzenposition und waren in diesem Zusammenhang die erste große Bank, die auf dem luxemburgischen Markt die Eröffnung von Online-Konten eingeführt hat. Mit über 800 Mitarbeitern im Großherzogtum (davon 700 an unserem Sitz ING Lux House), unserer Präsenz vor Ort und der Stärke einer stabilen internationalen Gruppe wie ING, können wir unseren privaten und professionellen Kunden ein breites Angebot an Lösungen über die Kanäle ihrer Wahl bieten.

Wir tragen aktiv zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft bei, wie die bedeutende Zunahme unserer Kreditvolumen (+16 %) 2017 zeigt. Besonders unser Immobiliendarlehen-Portfolio ist 2017 weiter gewachsen (+15 %) und hat dabei erstmals die Schwelle der 2 Milliarden Euro überschritten. Wir realisierten ein zweistelliges Wachstum auf beiden Seiten der Bilanz, das 2017 um 18% auf 18,5 Milliarden Euro anstieg.

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