Der Teufel steckt im Detail – das gilt auch für Ihre Ersparnisse!

Haben Sie begonnen, mehr Salat zu essen und lieber Treppen zu steigen als mit dem Aufzug zu fahren ? Mit den ersten Sonnenstrahlen werden die meisten von uns aktiv, um sich auf die bevorstehende Sommersaison vorzubereiten – kurze Ärmel, kurze Röcke, Strand… Manche sparen sich die Mühe : (wieder) fit zu werden und eine Diät einzuhalten, erfordert Anstrengung und vor allem Ausdauer.Genauso ist es mit dem Sparen. Man muss sich langfristig darum kümmern. Und genauso wie beim Fitwerden oder Abnehmen steckt der Teufel im Detail : Jeden Cent, den Sie unbewusst ausgeben, müssen Sie zweimal wieder verdienen, um ihn sparen zu können!

Mehr verdienen oder weniger ausgeben

Als Faustregel sollten Sie 10% Ihres Einkommens zum Sparen beiseite legen. Wenn Sie mit der Höhe Ihrer Ersparnisse nicht zufrieden sind [Link zur Infographik auf ing.lu?] oder wenn Sie es schwierig finden, für ein besonderes Ereignis, z. B. den Urlaub, zu sparen und vor allem wenn Sie momentan nur schwer über die Runden kommen, haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihre Reserven aufzubessern : mehr verdienen oder weniger ausgeben. Angesichts der Tatsache, dass die meisten von uns nicht unbedingt die Möglichkeit haben, einfach mal „mehr zu verdienen“, sollten wir uns auf unser Ausgabeverhalten konzentrieren.

Vermeiden Sie „Ausgabefallen“ zu Hause…

In den letzten Jahrzehnten sind unserer Gesellschaft gewisse unnötige Ausgaben, z. B. das Wasser laufen zu lassen, während man sich die Zähne putzt, oder das Licht auf dem Flur brennen zu lassen, während man fernsieht, stärker bewusst geworden. Nachstehend sind weitere Verhaltensweisen aufgelistet, die sich auf Ihre Finanzlage auswirken können:

  • Trinken Sie diesen Sommer Leitungswasser und frisch gepresste Fruchtsäfte statt Mineralwasser und Limonade; und verwenden Sie Eiswürfel oder stellen Sie das Leitungswasser in den Kühlschrank, statt das Wasser erst mal eine Weile laufen zu lassen
  • Schalten Sie Ihre Elektrogeräte aus: Sie im Stand-by-Modus zu lassen (d.h. wenn das rote Lämpchen immer noch leuchtet), kann etwa 10% Ihrer jährlichen Stromrechnung ausmachen. Und es ist nicht gut für die Umwelt.
  • Staubige Glühbirnen verlieren an Leuchtstärke und verbrauchen bis zu 20% mehr Strom. Denken Sie also beim Frühjahrsputz daran, die Glühbirnen abzustauben.
  • Kochen Sie in großen Mengen, frieren Sie einen Teil davon ein und nehmen Sie Ihr selbst gekochtes Mittagessen mit zur Arbeit. Dadurch können Sie leicht ein paar Dutzend Euro monatlich einsparen und immer noch einen Kaffee mit Kollegen auf einer sonnigen Terrasse, ein Eis oder einen Spaziergang im Park genießen.

… und im Auto

Wir wissen es alle : „Zeit ist Geld“. Aber das ist eine zweischneidige Sache: Bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit von 100 auf 120 Stundenkilometer steigt der Kraftstoffverbrauch um über 40%. Weitere Fallen, die Sie vermeiden können:

  • Ein voll beladenes Auto verbraucht mehr Kraftstoff (ca. 5% mehr pro 100 kg). Laden Sie also immer gleich die Fahrräder, die Campingausrüstung und die Golfschläger aus und bauen Sie den Dachständer/-koffer ab.
  • Sie müssen nicht aufs Gaspedal treten, wenn Sie Ihr Auto starten… zumindest nicht das, mit dem Sie zur Arbeit fahren
  • Verkehrsstaus sind eine Realität, auch in Luxemburg: Sparen Sie einige Euro für Benzin (und wahrscheinlich auch einige für blutdrucksenkende Mittel), indem Sie die Ruhe bewahren und in einem gleichmäßigen Rhythmus fahren, statt ständig zu bremsen und dann wieder energisch zu beschleunigen ! Kennen Sie weitere „Ausgabefallen“ im Alltag, die wir vermeiden können ?

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