9 Spartipps für Singles

 

Die Zahlen belegen es: Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch im Großherzogtum Luxemburg immer mehr Singles. Die letzte Volkszählung aus dem Jahr 2011 ergab, dass 75 % der Luxemburger zwischen 25 und 29 Jahren noch ledig sind, wie es auch bei den Deutschen, Belgiern, Briten, Spaniern, Franzosen, Italienern und Niederländern der Fall ist. Und laut einer 2013 vom Nationalen Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Statec) veröffentlichten Untersuchung lebt in Luxemburg jeder Dritte allein. Der Haken dabei ist, dass Singles im Verhältnis teurer leben! Man braucht mindestens 1.923 € pro Monat, um als alleinstehende Person in Luxemburg auskömmlich leben zu können, stellte Statec in einem Studienprojekt vom Dezember 2016 fest. Wie gelingt es also, die Lebenshaltungskosten allein zu tragen, ohne Abstriche am Komfort machen zu müssen? Hier sind unsere 9 Spartipps für Singles: 

1. Spülen Sie lieber mit dem Geschirrspüler statt von Hand. 

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung verbraucht man mit dem Geschirrspüler nicht mehr Wasser und Strom, als wenn man von Hand spült. Wenn Sie ein Gerät mit Klasse A+ oder A++ haben, wäre sogar das Gegenteil der Fall: Sie verbrauchen nur halb so viel Wasser und Strom. Zwar sind sie bei der Anschaffung teurer, aber durch die Einsparungen, die sie ermöglichen, sind diese Mehrkosten schnell amortisiert. Achten Sie nur darauf, einen Geschirrspüler mit „Halblastmodus“ zu kaufen, damit Ihnen nicht nach ein paar Tagen das Geschirr ausgeht.

2. Verzichten Sie auf Fertiggerichte und häufige Restaurantbesuche.      

Essen Sie nicht so oft auswärts und stellen Sie sich selbst an den Herd! Wenn Sie (noch) nicht gut kochen können oder es Ihnen an Inspiration mangelt, wimmelt es im Internet nur so von Kochseiten, auf denen Sie zahllose Rezepte aus aller Welt finden, die man relativ einfach zubereiten kann. Sie werden nicht nur weniger Geld ausgeben, sondern sich auch gesünder ernähren. 

3. Das Gefrierfach ist Ihr bester Verbündeter. 

Es ist nicht immer einfach oder möglich, kleine Mengen nur für eine Person zu kochen. Anstatt immer die Reste vom Vortag oder vom Vor-Vortag zu essen, können Sie Ihre Menüs variieren, indem Sie Ihre kulinarischen Genüsse in Einzelportionen einfrieren. Sie können auch frisches Brot einfrieren und am Abend nur die Anzahl von Scheiben auftauen, die Sie für den nächsten Tag benötigen. 

4. Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum! 

Da Sie weniger verbrauchen, ist bei Ihnen die Gefahr größer als bei anderen, dass Sie Lebensmittel über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus aufbewahren. Bevor Sie eine Konservendose oder Tiefkühlkost öffnen, sollten Sie auf das Datum schauen. Frische Waren wie Gemüse und Obst sollten sie lieber lose als abgepackt kaufen. Gehen Sie doch mal auf den Markt: Obst und Gemüse sind dort häufig billiger als im Supermarkt. 

5. Machen Sie einen Umweg um Tankstellen und Geschäfte, die nachts geöffnet sind. 

Natürlich sind diese Läden praktisch, wenn Sie abends nach 20 Uhr oder am Sonntagnachmittag feststellen, dass der Kühlschrank leer ist. Aber dieser Service hat seinen Preis. Sie müssen sich nur ein wenig organisieren: Bereiten Sie immer eine Einkaufsliste vor und versuchen Sie, nur ein- bis zweimal pro Woche einkaufen zu gehen. 

6. Wie wäre es mit einer Wohngemeinschaft? 

Es hat sich herumgesprochen: Die Miete ist in Luxemburg, vor allem in der Hauptstadt, ein großer Ausgabenposten. Um die Miete, aber auch die Nebenkosten zu senken, entscheiden sich immer mehr Menschen für das Leben in einer Wohngemeinschaft. In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, findet man zahllose Mietgesuche und Zimmerangebote für Wohngemeinschaften in Luxemburg. Und auf Websites wie http://www.appartager.lu/, www.recherche-colocation.com oder coloctoit.com können Sie Zimmeranzeigen aufgeben und suchen. Wenn Kompromissbereitschaft allerdings nicht Ihre größte Stärke ist, sollten Sie diese Lösung vielleicht vermeiden. 

7. Entscheiden Sie sich für sanfte Mobilität

 Ein Auto kostet Geld, umso mehr, wenn Sie die einzige Person sind, die es benutzt. In der Stadt sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen oder mit dem Fahrrad fahren. Wenn Sie nicht so sportlich sind und Sie die Berg- und Talfahrten fürchten, wäre vielleicht ein E-Bike eine gute Lösung. Es kostet weniger Versicherung und verbraucht weniger als ein Auto, aber Sie kommen schnell ans Ziel. Und wenn Sie aus dem einen oder anderen Grund wirklich nicht auf Ihr Auto verzichten wollen, können Sie die Kosten mit einer Fahrgemeinschaft auf mehrere Köpfe verteilen. 

8. Versuchen Sie sich als Heimwerker. 

Auch wenn Sie keine Handwerker-Seele haben, können Sie viel mehr Dinge selbst reparieren, als Sie vielleicht denken. Wichtig ist nur, dass Sie die Bedienungsanleitungen Ihrer Geräte schnell zur Hand haben, denn sie enthalten Informationen zur Lösung der häufigsten Probleme, und vor allem brauchen Sie die richtigen Werkzeuge, wenn der Ernstfall eintreten sollte!   

9. Sortieren Sie Ihre Abfälle. 

Tun Sie dem Planeten etwas Gutes und reduzieren Sie die Verwendung teurer Müllsäcke! In fast allen Kommunen gibt es kostenlose Papier- und Glascontainer. Die blauen und grünen Müllbeutel von Valorlux für Ihre Plastikabfälle erhalten Sie kostenlos in allen Vereinshäusern. Seit kurzem gibt es sogar die App „Mein blauer Sack“, die Sie kostenlos auf Ihr Smartphone herunterladen können. Damit erhalten Sie eine Mitteilung, wann die nächste Müllsammlung in Ihrer Gemeinde durchgeführt wird (www.monsacbleu.lu/fr). 

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