Bestimmungen über Maßnahmen im bereich des Umgangs mit Interessenskonflikten und hinsichtlich erhaltener oder geleisteter Kommissionen.

1.1. Wichtigstes Anliegen der Bank ist die bestmögliche Wahrnehmung der Interessen des Kunden in angemessener und korrekter Weise. Der Kunde wird zudem darüber informiert, dass die Bank eine strukturelle Organisation, Systeme, eine Aufgabentrennung und eine Aufteilung der Tätigkeiten („chinesische Mauer“) eingerichtet hat, die auf die Vermeidung beziehungsweise Verwaltung von eventuellen Interessenskonflikten abzielen.

1.2. Die Bezeichnung „chinesische Mauer“ umfasst eine Organisation der Bank, die danach ausgerichtet ist, dass es keine vertraulichen Informationen geben kann, die zwischen den operativen Einheiten durchsickern, die unabhängig voneinander tätig sein müssen

Daher werden verschiedene Maßnahmen, wie organisatorische, elektronische Verfahren sowie eine physische Trennung, eingesetzt, um dem Informationsaustausch zwischen Personen vorzubeugen bzw. diesen zu kontrollieren, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Interessenskonflikten ausgesetzt sein könnten.

Ziel dieser Maßnahmen und Verfahren ist die Schaffung von Barrieren bei der Übermittlung von vertraulichen Informationen (nicht öffentliche oder solche, die z. B. zur Änderung des Kurses eines Wertpapiers führen können), um zu vermeiden, dass diese mit Personen eines anderen Aufgabenbereiches ausgetauscht werden, sofern dieser Austausch zu einer Beeinträchtigung der Interessen einer oder mehrerer Personen oder verschiedener Kunden unter ihnen führen kann.

Die betroffenen Personen werden allgemein von verschiedenen Personen auf operativer Ebene geleitet, die gemäß den internen Verfahren den Grundsatz der Gegenzeichnung berücksichtigen, sodass eine eventuelle ungemäße Beeinflussung eines einzelnen Beteiligten bestmöglich beschränkt wird. Jegliche vorübergehende Abweichung von diesen Prinzipien muss gerechtfertigt und sorgfältig bearbeitet werden.


Weitere Informationen können auf einfache Anfrage bezogen werden.

2.1. Damit der Kunde von diversifizierten Anlagegelegenheiten profitieren kann, bietet ihm die Bank eine breite Produktpalette und insbesondere von „hauseigenen“ und „Konzern“-Investmentfonds (OGAW) sowie Investmentfonds (OGAW) von Dritten an, deren Vertrieb sie gewährleistet und die der Kunde eigeninitiativ ohne Mitteilung oder Beratung seitens der Bank zeichnen kann.

2.2. Im Gegenzug zur Bereitstellung und Aktualisierung dieser Informationen durch die Bank ist der Kunde darüber informiert, dass der Investmentfonds (OGAW) oder dessen Vertreter der Bank eine Provision vergüten können, welche allgemein auf der Grundlage ihrer Verwaltungsprovision berechnet wird, die in Abhängigkeit von den Vermögensklassen, den realisierten/laufenden Anlagen und den gemäß den Bestimmungen des Vertriebsvertrags vereinbarten Zinssätzen von einigen Prozent bis in bestimmten Fällen zu Prozenten im Zehnerstellenbereich unterschiedlich hoch ausfällt.

2.3. Die Bank kann von dieser gleichen Kommission profitieren, sofern sie Anlageberatung leistet oder eine Empfehlung abgibt. Desgleichen kann die verwaltende Bank auf der Grundlage der vorstehend erwähnten Kriterien eine Verwaltungskommission für die Investmentfonds (OGAW) oder deren Vertreter berechnen, sofern sich diese in den Portfolios der Kunden befinden.

2.4. Durch diese Kommission wird beabsichtigt, eine von der Auswahl von Fonds von Dritten unabhängige Politik zu betreiben, welche darauf abzielt, den Bedürfnissen des Kunden bestmöglich zu entsprechen. Es handelt sich dabei um ein Verwaltungsinstrument, mit dem eine Optimierung der Zufriedenheit des Anlegers beabsichtigt wird und welches das Ziel verfolgt, zur Maximierung der Return/Risk-Kennziffer seiner Anlagen mittels der Diversifizierung in unterschiedliche Vermögensklassen, verschiedener geographischer Zonen, breiterer oder spezifischerer Marktsegmente oder mittels gezielter Verwaltungsstile beizutragen. Die Expertise und das Know-how externer Vermögensverwalter, von dem der Kunde letztendlich profitiert, werden verstärkt und die Qualität der gewährten Dienstleistung verbessert sich. Dies setzt seitens der Bank ein Streben nach Erfahrung bei der Vermögensverwaltung und insbesondere eine Untersuchung der Fondsbranche voraus.

Diese Auswahlpolitik, welche sowohl auf quantitativen als auch auf qualitativen objektiven Kriterien, wie Performance, Verwaltungsstil, Risikomanagementkapazitäten, die Fähigkeit, den Markt zu übertreffen oder auch die strenge Einhaltung des Verwaltungsstils, basieren, erfordert eine spezifische Infrastruktur und eine konstante Weiterverfolgung (Analyse der Anlagestrategie, Due Diligence (gebotene Sorgfalt), Meetings mit Vermögensverwaltern der Investmentfonds (OPC), genaue Verfolgung der Performance, der Anlagestrategie, der Übereinstimmung von Portfolios mit dem Verwaltungsstil etc.).

2.5. Ferner kann die Bank beispielsweise Finanzanalysen erhalten, die sie unter anderen Elementen für die Festlegung ihrer Anlagestrategie sowie zur Verbesserung der bereitgestellten Anlageberatung nutzen kann

2.6. Die Maßnahmen hinsichtlich des Umgangs mit Interessenskonflikten, welche die Bank intern anwendet, gewährleistet dem Kunden jedoch, dass die Anlageempfehlungen der Bank weder durch Kommissionen oder andere Vorteile verzerrt oder beeinflusst werden.

2.7. Darüber hinaus kann die Bank bestimmte Dritte entlohnen, mit Hilfe derer der Kunde in Beziehung zur Bank tritt ohne die der Kunde nicht mit Letzterer in Beziehung getreten wäre. Daher handelt es sich um gemeinsame Interessen, die zwischen allen beabsichtigt werden: Die Bank wählt Dritte aus, die ihr Kunden vorstellen können. Diese Dritten wählen Kunden aus, die auf der Suche nach einem Finanzinstitut für die eine oder andere Dienstleistung gemäß ihren Wünschen sind. Zudem kann diese gegenseitige Auswahlrolle in bestimmten Fällen eine punktuelle oder sich wiederholende Entlohnung rechtfertigen, um auf diese Weise insbesondere die Stabilität der Beziehung zwischen allen Beteiligten zu erhalten: die Beziehung zwischen dem Dritten und der Bank, die Beziehung zwischen der Bank und dem Kunden und eventuell die Beziehung zwischen dem Kunden und dem Dritten, wenn dieser Dritte dazu gehalten ist, die Interessen des besagten Kunden der Bank zu verteidigen oder sogar zu verwalten.

Diese Vergütung kann in der Zahlung einer Provision bestehen, die entweder auf der Grundlage eines Teils der bezogenen oder noch zu beziehenden Provisionen für die vom Kunden durchgeführten oder noch durchzuführenden Transaktionen berechnet wird, oder deren Berechnung erfolgt anhand eines Betrages, der im Verhältnis zu den hinterlegten Guthaben steht, oder anhand eines Betrages, der im Verhältnis zu den Eintrittsgebühren des Kunden in bestimmte Investmentfonds (OGAW) steht oder noch allgemeiner anhand eines Prozentsatzes der Bruttorendite des beigebrachten Kunden. Dieser Prozentsatz beläuft sich im Allgemeinen auf 5% bis 25%. Die Zahlung dieser Vergütung kann zeitlich gestaffelt erfolgen. Schließlich steht dieses Auswahlverfahren in perfekter Entsprechung zu den Maßnahmen hinsichtlich des Umgangs mit Interessenkonflikten.

2.8. In allen vorstehend ausgeführten Fällen können nähere Details über die verschiedenen Aspekte (Art, Betrag oder, falls der Betrag nicht erstellt werden kann, die Art der Berechnung) auf einfache Anfrage bezogen werden.

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