So tappt man nicht in die Falle des kostenlosen WLANs

Während Sie auf den Zug oder einen Freund warten, kommt es schon mal vor, dass Sie schnell eine E-Mail lesen oder Ihr Facebook-Profil aufrufen. Sie greifen in diesen Situationen oft auf eine kostenlose WLAN-Verbindung zurück, die heutzutage schon nahezu überall angeboten wird. Es wäre aber ratsam, etwas vorsichtiger zu sein, denn in einem kostenlosen WLAN-Netz zu surfen ist nicht immer ohne Risiko. Cyber-Kriminelle können in diesen Netzen tatsächlich leicht an Ihre persönlichen Daten gelangen. 

Cyber-Kriminelle sind besonders einfallsreich

So kann es vorkommen, dass Cyber-Kriminelle gefälschte WLAN-Netzwerke einrichten. Sobald Sie sich in diese gefälschten Netzwerke einloggen, können diese Ihre Daten (wie z. B. Passwörter) stehlen. Die Internetpiraten können Sie aber auch auf gefälschte Websites weiterleiten, um Schadsoftware auf Ihre Geräte herunterzuladen.

Manchmal verwenden sie auch sogenannte WLAN-Sniffer (vom englischen Wort für „Schnüffeln“). Der Cyber-Kriminelle richtet sich mit seinem Laptop in der Nähe eines kostenlosen WLAN-Zugangs (Hotspot) ein. Mit Hilfe einer Software und einem spezifischen WLAN-Adapter kann er so alle Informationen aufzeichnen, die über den Hotspot übermittelt werden. Er speichert diese auf seiner Festplatte, um daraus weitere interessante Daten wie Passwörter oder Kontonummern herauszufiltern. 

5 Tipps für sicheres Surfen

  1. Installieren Sie auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer ein Antiviren-Programm oder eine Sicherheits-App. Sie sind so vor Viren, Spionagesoftware und Internetpiraten geschützt.
  2. Seien Sie besonders misstrauisch bei WLAN-Netzen, die authentisch erscheinen, aber in Wirklichkeit von Cyber-Kriminellen stammen. Überprüfen Sie stets, dass der Name des Netzes mit dem des Hotspots übereinstimmt und verbinden Sie sich nicht mit jedem x-beliebigen Netz.
  3. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Gerät nur mit den von Ihnen ausgewählten Netzen verbindet, damit Sie immer sicher sein können, eine sichere Netzwerkverbindung zu nutzen. Stellen Sie Ihr Gerät so ein, dass es sich nicht automatisch mit WLAN-Netzen verbindet.
  4. Vermeiden Sie WLAN-Verbindungen ohne Passwort. Jedermann kann drahtlose Signale auffangen und sobald Sie verbunden sind, kommunizieren Sie weiter über eine nicht gesicherte Verbindung.

Schließlich sollten Sie das Netz Ihres eigenen Providers nutzen, um Ihr Bankkonto abzurufen, Online-Zahlungen zu tätigen oder wichtige Daten zu übermitteln. Dieses Netz ist auf jeden Fall viel sicherer als ein WLAN-Hotspot.

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